Was gerettet werden muss. Die Schatzkiste!

#1 von Fosco , 29.01.2010 00:01

Zitat von Veedelbock
Ich sehe es schon wieder vor mir, wie die Domkerzenanzünder oder symbolischen "ein Thread nur mit Kerzen" schreien, wie man so kurz nach dem Aufstieg so unzufrieden sein kann.Interessanterweise sind das zumeist die User, die noch nie mehr als Zweizeiler verfaßt haben, doch als erstes aufschreien, wenn man das Forum dafür nutzt, wofür es vor allem auch da ist, für eine (kritische) Auseinandersetzung mit dem Verein, den wir alle verehren.Weshalb bleibt ihr diesem Topic nicht einfach fern? Dieser Versuch einige Dinge in Erinnerung zu rufen, dürfte den angesprochenen Usern sowieso zu ausführlich werden.

Doch hat das dieser Thread, der definitv zuvor den passenderen Titel hatte, gar nichts mit Daum oder dem Aufstieg zu tun.

Da ich so oft hier etwas von "Overath nicht leiden" und ähnlichen angeblichen persönlichen Befindlichlichkeiten gelesen habe; ich bin mir sicher, daß es so ziemlich niemanden darum geht, sondern um die Zukunft des Vereins und eine Analyse dessen, was Overath seit dem Sommer 2004 hier geleistet hat.


Overath und...


..."dubiose" Gestalten



Mitglied des Aufsichtsrat beim FC: Lothar Ruschmeier (Geschäftsführer Oppenheim-Esch-Holding GbR)

Wem der Oppenheim Esch Fond nichts sagt, hierbei handelt es sich um ein Konstrukt, welches hinter einem der größten Klüngel Skandale steckt, welcher interessanterweise noch mehr vertuscht wird, als die damalige CSU - Amigo Affäre in Bayern.Als Kurzfassung, der Fond baut(e) städtische Gebäude und gab die Baukosten jeweils so hoch an, daß die anschließend an die Stadt veranschlagten astronomischen Mieten rechtfertige sollte.Typisches Klüngel - Projekt, die Stadt profitiert von einem neuen Medienstandort (Coloneum), einer vergrößerten Messe oder einem Veranstaltungsort (Kölnarena) - das jeweilige Minus, welches dort erwirtschaftet wird, baden die Kölner Bürger mit ihren Steuern aus.

Darin auch verstrickt:

Mitglied des Verwaltungrat und Gesellschafterversammlung beim FC: Fritz Schramma (OB der Stadt Köln)

Ebenfalls als Profiteure mit involviert sind die Sparkasse Köln / Bonn (deren Vorsitzender ebenfalls im Verwaltungsrat sitzt), sowie das Unternehmen Neven DuMont (dessen Sohn ebenfalls im Verwaltungsrat sitzt).Ich möchte dabei jedoch darauf hinweisen, daß beide Personen nicht in den Skandal verwickelt sind und man vor allem Konstantin Neven DuMont, als einen der noch wenigen verbliebenen kritischen Mitglieder des VR zu bezeichnen muß.

Für Hintergrundinformationen:

Neue Enthüllungen im Kölner Messe-Skandal

Schramma ringt um Schadensbegrenzung

Das pikante Millionengeschäft

Investor profitiert


Ehemaliger Kandidat des Verwaltungrat beim FC: Rolf Bietmann (Ex - Aufsichtsratsvorsitzender der Rheinenergie)

Stichwort: Pensionsskandal bei der Rheinenergie

Der einzige Fall bisher, bei denen die FC - Mitglieder ihre geringe Einflußmöglichekit nutzten und diesen bei der Wahl durchfallen ließen.

Darin ebenfalls verwickelt

Bis Oktober 2007 Vorsitzender des Verwaltungsrat: Helmut Haumann (Ex-Unternehmenschef Rheinengie)

Definitiv bis letzten Herbst der Kämpfer gegen die Mißstände im Verein und der Oppositionsführer gegen Overath, der viele Strukturveränderungen und selbst eine sinnvolle Satzungsänderung in Richtung Mitglieder umsetzten wollte.Trotzdem stellt sich die Frage, wie kann man eine Person, welche in eine Unternehmensaffäre verwickelt war, ausgerechnet zum Vorsitzenden eines wichtigen Kontrollorgans des FC Vorstandes machen?

Für Hintergrundinformationen:

Pension versüßt

User Stimmen (vor allem zu Ruschmeier):

proesi hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
Lothar Ruschmeier (Geschäftsführer Oppenheim-Esch-Holding GbR)


Der Aufsichtsrat gleicht fast der Besetzung des Klingelpütz... Rolling Eyes


Humorkritik hat Folgendes geschrieben:
Wieso? Bietmann ist doch nicht (mehr) dabei? Very Happy


Boltzmann hat Folgendes geschrieben:
Es ist schön zu lesen, dass die wundersame Karriere des Herrn R. noch nicht von jedem vergessen wurde. Leider ist es weniger schön, dass so ein Makel bei uns im Aufsichtsrat sitzt Mad

Der mediale Konsens, mit dem die verschiedenen Vorgänge um den OE-Fonds und die jeweils Beteiligten hier in Köln unter den Teppich gekehrt werden, ist äusserst verstörend, wenn nicht sogar deprimierend Sad . Obwohl die Verfehlungen belegbar, nachzurechnen und veröffentlicht sind, verdingt sich die örtliche Presse derart als Reinigungsunternehmen, dass selbst das Rechnungsprüfungsamt den Frieden nicht stören will.

Dass und wie Ruschmeier an seinen Job gekommen ist, die dubiosen Kosten für das Stadthaus/Kölnarena und nicht zuletzt die unsägliche Schweinerei mit den Messehallen, wo man für ein Bauvolumen von 120Mio in den nächsten 30 Jahren über 700Mio Exclamation Euros SICHERE und VERBÜRGTE Miete zahlt, stinkt zum Himmel. Leider halten sich hier in Köln viele nur die Nase zu Evil or Very Mad


bänderriss hat Folgendes geschrieben:
Neben den Messehallen ist es auch die Kölnarena, die ja über hohe Mieteinnahmen für das Rathaus ein gutes Geschäft für den OE-Fond ist.

Meine Vermutung ist ja, wie schon oben geschrieben, dass auch das von Daum anvisierte Trainingsgelände fremdfinanziert werden muss. Ansonsten macht es keinen Sinn, so einen Mann in den Aufsichtsrat zu holen.


Hawe hat Folgendes geschrieben:
Mir ist eben fast das Brötchen aus dem Mund gefallen als ich sehen musste, dass dieser Typ (Ru), der für mich persönlich der Inbegriff des Klüngels im schlechtesten Sinne ist, und der für ein Organisation steht, die mit ihren umstrittenen Geschäften den Kölner Bürger Jahr für Jahr zig Millionen Euro kostet, hier beim FC aufschlägt.

So ein Typ hat hier auf keinen Fall und in keiner Funktion etwas verloren.

Leider scheine ich als Mitglied ja keinen direkten Einfluss darauf zu haben weil dieser Rat ja im Gegensatz zum Verwaltungsrat nicht von der Mitgliedschaft gewählt, sondern vom Vorstand ( = Overath, Glowacz, Neukirch) bestimmt wird.
Was für mich dadurch auch ein ganz schlechtes Licht auf diese Drei wirft.

Man mag es ja sehr kindisch finden, aber ich hätte mit Sicherheit kein weiteres Geld in Form der Anleihe für meinen Verein zur Verfügung gestellt, wenn ich gewusst hätte dass dieser.. Twisted Evil... hier irgendein Amt bekleidet.

Bei allem anderen wie meinem Verein wäre das vielleicht sogar ein Kündigungsgrund..............ok...muß mal wieder runter kommen....aber regt mich echt tierisch auf....
Bleibt wohl nur die Möglichkeit das auf der HV mal anzusprechen

Hawe


haibock hat Folgendes geschrieben:
Sehe ich genauso, besonders mit dem Hintergrund der Bietmann-Posse auf der JHV. Der Verein weiß, dass solche "Klüngelsköpp", die erwiesenermaßen Dreck am Stecken haben, von den Mitgliedern nicht erwünscht sind und erdreistet sich, diese Gestalten dennoch an uns vorbei in die Aufsichtsrat zu hieven. Das kann es nun wieder auch nicht sein. Mad


Schnüssetring hat Folgendes geschrieben:
Lothar Ruschmeier in den FC-Aufsichtsrat bestellt? Mad

Da fällt mir dann nichts vernüftiges zu ein, außer, dass es doch immer wieder bewundernswert ist, mit welcher Zielgenauigkeit der den Aufsichtsrat bestellender Vorstand in jedes noch so kleine Fettnäpfchen tritt. Razz


Tiefschnee hat Folgendes geschrieben:
ruschmeier ist ein absolutes no go....na dann wollen wir da mal ansetzen...ist er " geläutert" oder ....... Question Exclamation - jedenfalls sollten wir da mal etwas genauer hinschauen.

ebenso ist ein christian berner mit vorsicht zu geniessen. Idea

attention please Exclamation Exclamation Exclamation Wink



...sein Chefscout Engels



Engels Rolle unter Rapolder:

KSTA hat Folgendes geschrieben:
Als die Kunde von Uwe Rapolders Eskapaden den Kölner Vorstand um Wolfgang Overath erreicht hatte, schickte man ihn dem außer Kontrolle geratenen Coach bis auf den Trainingsplatz hinterher - eine ausgemachte Peinlichkeit für Rapolder ebenso wie Engels, den Treuen. Nach dem Rücktritt von Manager Andreas Rettig gab es sogar Überlegungen, Engels zum Sportlichen Leiter zu machen, und nach Hanspeter Latours Entlassung im November sah es für Momente danach aus, als dürfe Engels sich noch einmal als Trainer der FC-Profis versuchen. Doch jeweils mussten die Männer im Vorstand einsehen, dass ihr alter Freund nicht mehrheitsfähig war. Zur fehlenden Lobby und dem Ruf, der verlängerte Arm des Präsidenten und seiner Clique zu sein, hat sich zuletzt ein weiterer K.-o.-Faktor gesellt: Indiskretion. Als das Werben des 1. FC Köln um das 17-jährige Sturmjuwel Stevan Jovetic zur Unzeit an die Öffentlichkeit geriet, war zumindest Christoph Daum gleich klar, wem er das zu verdanken hatte: „Wenn ich das Verhältnis von Stephan Engels zu den Boulevardmedien kenne, überrascht mich das nicht“, sagte Daum.


http://www.ksta.de/html/artikel/1162473235519.shtml



Ich versteh überhaupt nicht, weshalb Daum diesen Tausendsassa nicht mehr wollte. Wink

Definitiv ein Multitalent - Spitzel, Boulevardinformant, fast Latour Nachfolger und nebenbei der wohl erfolgloseste Chefscout von Deutschland.


Express hat Folgendes geschrieben:
„Mein Trainer-Stab, Stephan Engels und das gesamte Scouting-Team sind in die Arbeit integriert, zusätzlich externe Leute - wir müssen eine hohe Treffer-Quote erzielen“, sagte Daum gegenüber EXPRESS. Doch gerade über der „Späher-Riege“ von Chef-Scout Stephan Engels schweben aufgrund der Trefferquote der letzten Jahre erhebliche Zweifel.

Zum Engels-Team gehören die Ex-FC-Profis Heinz Hornig und Herbert Zimmermann, Siggi Marti (spielte früher für die FC-Amateure), Norbert Karlsen und im Nachwuchsbereich Ralf Krutwig. Dazu Murat Kus – Daums Vertrauter aus Istanbuler Zeiten, den er nach EXPRESS-Informationen gerne zum „ersten Mann“ gemacht hätte, doch flugs wurde der Vertrag von Overaths Gefolgsmann Engels verlängert.

„Der Ein- und Verkauf von Spielern ist das alles entscheidende Kriterium“, sagte Overath nach seinem Dienstantritt im März 2004 in Anlehnung an die seit Jahren miese Transferpolitik - doch unter dem Weltmeister von 1974 wurde es keinen Deut besser (siehe Info-Kasten).

Nun, wo die letzten Hoffnungen auf der Kompetenz Daums ruhen, musste der bereits einräumen, mit Liga zwei Neuland betreten zu haben. Aber er scheint angekommen zu sein auf dem ihm neuen niedrigeren Level und hat seinen Scouts klare Anforderungsprofile mit auf den Weg gegeben – hoffentlich schauen die FC-Experten diesmal ganz genau hin.

http://www.express.de/servlet/Satel........7&urubrikid=606



Express hat Folgendes geschrieben:
ROLAND GERBER IM INTERVIEW

Kölns letzter Meister-Libero analysiert den FC-Niedergang

Von ARNO SCHMITZ

Roland Gerber spielte von 1975 bis ’81 beim FC.

Köln – Der FC in seiner tiefsten Krise. Die komplette Führungsriege steht in der Kritik.
EXPRESS sprach mit Roland Gerber (53). Der Libero der Meistermannschaft von 1978 verfolgt als Mitglied der „Alt-Internationalen“ die Entwicklung des Klubs.

Herr Gerber, wie beurteilen sie die Entwicklung beim FC?

Gerber: Die letzten zwei Jahre negativ. Neben der schlechten Einkaufspolitik gebe ich auch Christoph Daum eine Mitschuld. Man hat zu viel von ihm erwartet und er zu viel von der Mannschaft. Durch Daum wurde der Druck nochmal erhöht, das haben die Spieler nicht verkraftet.

Manager Meier? Die Scouting-Abteilung um Stephan Engels?

So ist es. Eine andere Meinung zählt überhaupt nicht bei Overath. Noch vor zwei Jahren habe ich ihm Vorschläge für Spielerverpflichtungen gemacht, günstige Leute, die woanders eingeschlagen sind. Vom FC hat sich nie jemand gemeldet. Overath sollte mehr auf Außenstehende hören, die nicht zu nah dran sind am Klub – und damit objektiver.

Was muss passieren?

Es muss eine Umstrukturierung her. Diese ganzen Ja-Sager müssen im Grunde weg. Overath muss mit einem Fußball-Fachmann an seiner Seite mehr ins Tagesgeschäft eingreifen.

Aber die Ja-Sager hat Overath doch selbst geholt!?

Ja, das ist die Frage, ob er mit anderen Leuten arbeiten will. Es war ja früher schon so: Wenn der Wolfgang was gesagt hat, dann hat der Glowacz genickt und ja gesagt. Dann der Engels und der Cullmann. Die sind ja schon 25 Jahre lang zusammen. Wenn der Wolfgang so weiter machen will, muss er das selbst verantworten, ganz klar.


Stern hat Folgendes geschrieben:
Es blieb nicht der einzige Fehlgriff. Familienmensch Overath installierte Kumpels in entscheidenden Positionen, und viele im Klub sagen hinter vorgehaltener Hand, dass diese Form der Nächstenliebe menschlich gut gemeint, aber für den Verein katastrophal ausfalle. Ein Beispiel ist die Personalie Stephan Engels. Er bekam den Posten als Chefscouts, reiste umher und lockte fast ausschließlich Luftnummern.

http://www.stern.de/sport-motor/fus........ult/594733.html



...seine "Freunde" von der Presse



TAZ hat Folgendes geschrieben:
Drastische Dialoge

CHRISTOPH BIERMANN berichtet über Telefonate eines gewissen Herrn Overath

Was ich eigentlich falsch gemacht habe, dass mich Wolfgang Overath noch nicht angerufen hat, musste ich mich in den letzten Tagen häufiger fragen. Denn wo ich auch hinkam, wussten mir Kollegen zu erzählen, dass sich der Präsident des 1. FC Kölns bei ihnen gemeldet hätte. Nur ich hatte noch keinen Anruf von ihm bekommen, in dem er sich über meine Berichterstattung beschwerte. Das war aber eigentlich auch kein Wunder, schließlich hatte ich mich wenig um den 1. FC Köln und gar nicht um die Präsidentschaft der Kölner Fußballikone gekümmert, die, wie man nicht nur mit dem Blick auf die Tabelle der zweiten Liga erkennen kann, nicht gerade als erfolgreich zu bezeichnen ist. Dass Overath dafür nicht nur kraft seines Amtes mitverantwortlich zeichnet, haben nicht wenige Berichterstatter aufnotiert. Und hätte ich das ebenfalls getan, wäre es mir wahrscheinlich so ähnlich ergangen wie dem Kollegen einer großen Zeitschrift, der eher nüchtern die bisherige Ära Overaths bilanziert und den Mann am nächsten Morgen umgehend am Apparat hatte. "Sie können meine Telefonnummer streichen, von mir bekommen Sie nie mehr eine Information", sagte Overath.

Den Ton und die weitere Wortwahl ("Schmierlappen, Boulevard") konnte ich mir ungefähr vorstellen. Denn ich durfte mir das anfangs seiner Amtszeit mal unter vier Augen anhören, nachdem ich seine putschartige Amtsübernahme in einigen Artikeln kritisiert hatte. Als ich vor ihm saß, dachte er jedoch, nicht ich selber hätte das geschrieben, und weil ich mich weder mit Fußballspielern, Trainern noch Präsidenten anschreien mag, stellte ich das auch nicht klar und es blieb bei einer allgemeinen Rüge.

Auch sonst sind grob negative Rückmeldungen zu meiner Berichterstattung zum Glück fast ausgeblieben. Nur zu Beginn meiner beruflichen Tätigkeit vor etwas mehr als zwei Jahrzehnten ließ mir Wilfried Hannes ausrichten, dass er mir was aufs Maul hauen würde, wenn ich ihm über den Weg laufen sollte, und tat ganz recht an dieser Drohung. Ich hatte nämlich mit ihm ein sehr nettes Gespräch über seinen Wechsel von Mönchengladbach nach Schalke geführt und die Probleme erörtert, die es mit sich brachte, dass er nur auf einem Auge sehen konnte. Dann überschrieb ich den Text mit der Headline "Wird der Einäugige König von Schalke?", wofür ich mich auf diesem Wege bei Hannes endlich mal entschuldigen möchte.

Im letzten Jahr schrieb dann noch mal Thomas Broich einen Brief und schickte ihn per echter Post. Er fühlte sich falsch dargestellt, was aber mit einem netten Gespräch bei einer Tasse Kaffee geklärt werden konnte. Vielleicht liegt der Mangel an Beschwerden daran, dass ich zu weich bin oder für die falschen Medien arbeite. Bei einer Kölner Zeitung wäre ich Overath jedenfalls kaum entgangen. (Oder doch, denn der mächtige Mann ruft meist nicht die unliebsamen Schreiberlinge an, sondern gleich beim Verleger. Der will aber wohl nichts mehr mit dem Mann zu tun haben, dem er einst ins Amt half.)

So kann man fast Mitleid entwickeln für den Weltmeister von 1974, dass irgendwann niemand mehr da ist, bei dem er sich noch beschweren und ihn aus seinem Leben streichen kann. Vor einigen Wochen entspann sich zwischen einem geschätzten Kollegen und Overath aber noch folgender schöner Dialog. Overath: "Nach diesem Artikel kündige ich dir die Freundschaft." Kollege: "Welche Freundschaft, wir haben doch noch nie ein Bier zusammen getrunken." Overath: "Jedenfalls lasse ich mir von dir nicht meinen Ruf als Präsident kaputtmachen." Kollege: "Ich glaube, mein Ruf als Journalist ist besser als deiner als Präsident."

Das war gut gegeben in dieser Screwball Comedy, die der Profifußball manchmal ist, und vielleicht ergeht es Overath so wie Uwe Seeler. Der fand seine Präsidentschaft beim Hamburger SV nachträglich als größten Fehler seines Lebens. Und wie wir davon nur in Erinnerung behielten, dass der große Stürmer von einst bei einem Fernsehinterview unablässig an seinem Geschlechtsteil herumnestelte, werden es bei Overath wohl seine Anrufe sein.

Quelle: taz vom 25.1.2007, S. 19, 135 Z. (Kommentar), CHRISTOPH BIERMANN


Also ich gehöre durchaus auch zu denen, die häufig die Berichterstattung nicht gerade lobend begleiten Wink - ob es jedoch so sinnvoll erscheint, daß sich der Präsident des 1. FC Köln dermaßen isoliert, halte ich jedoch für sehr zweifelhaft.


...seine Kritikfähigkeit



WamS hat Folgendes geschrieben:
Klüngel mit Realitätsverlust

Der 1. FC Köln scheitert seit Jahren an seinen Ansprüchen. Präsident Wolfgang Overath und Trainer Christoph Daum haben ihre Strahlkraft verloren. Nun hat der Verwaltungsrat eine Krisensitzung anberaumt

Köln, Cluballee 1-3, es ist ein Weilchen her, aber das war einmal die erste Adresse des deutschen Fußballs. Hier bekam er Strukturen, wurde er professionell, hier hospitierten die Bayern, wurde die Bundesliga auf den Weg gebracht. Denn hier wirkte Franz Kremer. Der Mann, den sie "Boss" nannten. Er war der erste Präsident des 1. FC Köln, der beste, der erfolgreichste, eine Legende, doch leider gehört zu seinem Erbgut auch dieses Zitat: "Wollt ihr mit mir Deutscher Meister werden?" Wohlgemerkt: Der "Boss" sprach diesen Satz anlässlich der Fusion eines zweitklassigen und eines drittklassigen Stadtteilvereins. Aus Kölner BC und Sülz 07 wurde 1948 der 1. FC Köln. Seitdem ist die Überheblichkeit Untermieter im "Geißbockheim".

Wolfgang Overath ist der achte Präsident des 1. FC Köln, und wenn man so will, ist er auf dem Weg in die Zukunft im Damals angekommen. Der erste Fußballklub der Stadt ist wieder oder immer noch zweitklassig, der Zustand des Vereins aber eher dritte Liga, wenn nicht tiefer. Die ehedem erste Adresse des deutschen Fußballs steht in hohen Flammen, und die Zahl der Brandstifter ist unüberschaubar. Der Präsident, der Trainer, die Vereinsgremien, der Bürgermeister, die Medien, alle haben sie gezündelt, alle haben sie noch ein Stück Lunte in der Hand. Nach Abschluss der Löscharbeiten werden einige von ihnen fehlen, aber nicht vermisst werden.

"Ich bin für alles verantwortlich, aber an nichts schuld." Präsidenten sprechen große Sätze gelassen aus in diesem Verein. Overath hat den 35 000 Mitgliedern bei seinem Amtsantritt 2004 als Ergebnis eines Fünfjahresplanes die Rückkehr ins obere Bundesligadrittel, sprich: nach Europa versprochen. Zwischenbilanz vor dem Spiel am Montag in Duisburg: Platz elf in Liga zwei, trotz 42-Millionen-Etats, trotz Meistertrainer Christoph Daum, trotz eines Kaders voller Nationalspieler hechelt der Klub der Gernegroßen Provinzvereinen wie Aue und Paderborn hinterher. Das Scheitern ist kläglich, die Außendarstellung erbärmlich, der Realitätsverlust mannigfaltig.

"Er hat kein Konzept, keine Linie, kein Benehmen, jeden Tag kommen neue Wasserstandsmeldungen, wir sind schockiert und pikiert und mit der Geduld am Ende." Ein Zitat aus dem FC-Verwaltungsrat. Mitglieder dieses mächtigen Gremiums äußern sich dieser Tage nur noch anonym, öffentlich anlegen möchte sich niemand mit Overath. Selbst interne Kritik verbittet sich der ehemalige Nationalspieler, fährt sofort aus der Haut. "Er schreit alles nieder, rastet gleich aus, ist mich cholerisch angegangen, eine Katastrophe", sagt gegenüber dieser Zeitung das Verwaltungsratmitglied, ein gestandener Manager der Kölner Geschäftswelt. Der Präsident habe sich angreifbar gemacht "erstens, weil er seine unglaublichen Versprechungen nicht einhält, zweitens durch die Installation seiner Kumpels".

In der kommenden Woche tritt der Verwaltungsrat zu einer außerordentlichen Krisensitzung zusammen. Besonders die Aktivitäten des Vize-Präsidenten und Overath-Freundes Jürgen Glowacz werden dann unter die Lupe genommen. Der frühere FC-Spieler war schon Geschäftspartner seines früheren Kapitäns Overath in der unter zweifelhaften Umständen insolvent gegangenen Firma Wedo, die Haushaltskleingeräte aus Asien importierte und an die Overath nahestehende Handelskette Rewe weiterverkaufte. Später hat der Weltmeister von 1974 seinem früheren Zimmernachbarn zur Fußballschule Taxofit verholfen, die heute unter Glowacz&Pabst GbR firmiert. Dort sind gelegentlich auch die Weggefährten der 70er-Jahre wie Herbert Zimmermann, Bernd Cullmann oder Heinz Flohe tätig. Overath bestellte Glowacz schließlich zum Vize-Präsidenten, fortan wurden einige Jugendtrainer des Vereins gegen Betreuer aus der Taxofit-Schule ausgetauscht. Unklar ist, welche Gelder dabei in wessen Richtung flossen. "Vetternwirtschaft", schimpft das Verwaltungsratsmitglied. Auch das ergebnislose Wirken des Overath-Freundes Stefan Engels als Chefscout des 1. FC Köln soll auf den Prüfstand.

"Klüngel" ist ein Begriff aus dem 19. Jahrhundert und beschreibt einen Faden- oder Zwirnknäuel. Im 21. Jahrhundert ist damit vor allem in der Stadt am Rhein ein System auf Gegenseitigkeit beruhender Hilfeleistung und Gefälligkeit gemeint. Außerhalb Kölns auch als Nepotismus bekannt.
Möglich ist, dass Glowacz in der Kölner Krise das Bauernopfer sein wird. Den jetzigen Präsidenten kriegt auch der Verwaltungsrat nicht quitt. "Entweder sind die Strukturen die falschen oder die Personen", so zitiert der "Kölner Stadt-Anzeiger" ein Gremiumsmitglied. Ein anderes sagt zur "Welt am Sonntag": "Ich wäre ihn am liebsten auf der Stelle los, aber der Wunsch ist nicht mehrheitsfähig." Also ginge die Tendenz eher dahin, den Präsidenten "unschädlich" zu machen. Sprich: Die Rolle des "Grüßgottaugust" sei gerade recht, die Ikone Overath solle weiterhin das Gesicht wahren können in der Stadt. Und den restlos überforderten Uwe Seeler habe man seinerzeit beim Hamburger SV doch auch mit Würde aus dem Präsidentenamt verabschiedet.

In der schlimmsten Krise des 1.FC Köln ist Overath aber auch Opfer. Sein zu simples Konzept "Viel Geld und viel Daum" geht nicht auf, weil sich der Meistertrainer in der schlimmsten Schaffenskrise seines Lebens befindet. Er verliert häufiger als er gewinnt, erreicht die Spieler nicht mehr, das Schlimmste aber, es ist seine größte Stärke verlustig gegangen: die Identifikation mit seiner Mannschaft und seinem Verein. Daum ist erstmals voller Selbstzweifel, voll verbaler Irrungen und Wirrungen, heute geht er, morgen bleibt er, fabuliert öffentlich von Gesprächen mit dem Vorstand, die so niemals stattgefunden haben. Was niemand erwartet hätte: Der Wundermann versagt, der Messias hat seine Strahlkraft verloren. Wenigstens das hat er dieser Tage mit Wolfgang Overath gemein.

Es wird finster um den 1. FC Köln. Aus den Lichtgestalten sind Glühwürmchen geworden.

Quelle: Welt am Sonntag, 06.05.2006, von Peter Stützer


Spiegel hat Folgendes geschrieben:

...

Wie sein Kölner Pendant Wolfgang Overath, der zwar etwas vom Sport versteht, aber die große Bühne zu sehr schätzt, als dass er sie mit kompetenten Mitarbeitern zu teilen bereit wäre. Schwache Chefs installieren eben schwache Mitarbeiter. Wer nicht in das passt, was in Köln ein Konzept ersetzt, wird dann wie der frühere Trainer Marcel Koller (inzwischen VfL Bochum) oder zuletzt der FC-Stürmer Patrick Helmes coram publico abgewatscht.
...

Vielleicht sollten die Lepschs und Overaths der Republik also einfach nur mal auf die Tabelle schauen: Bayern, Bremen und Stuttgart stehen da, wo sie hingehören. Gladbach und Köln auch.

http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,471609,00.html



Ähnliches konnte jeder erleben, der bei der letzten JHV war - nur mal so als Anmerkung, weshalb setzt man als Verein gerne verdiente Persönlichkeiten als Präsidenten ein, welche "nichts mit dem Tagesgschäft" zu haben? Ach richtig, vor allem zum repräsentieren. Kotz


...sein Konfliktmanagement



SZ hat Folgendes geschrieben:
Die Wandlung vom Mythos zum ordinären Menschen hat ja bereits der Präsident Wolfgang Overath vollzogen, der Daums Anwesenheit sofort dazu nutzte, alle weitere Verantwortung von sich zu weisen und in Deckung zu gehen - ihre notorische Nostalgiebegeisterung ist den FC-Fans wirklich mit aller Macht ausgetrieben worden.

Philipp Selldorf, Süddeutsche Zeitung, Printausgabe vom 4.Mai 2007


Express hat Folgendes geschrieben:
FC zeigt sich ratlos, mutlos, hilflos

Die Bosse

Präsident Wolfgang Overath und seine Stellvertreter äußern sich öffentlich kaum noch. Sie und Manager Michael Meier haben alle Erwartungen in Daum gesetzt. Sie statteten ihn mit großer Macht aus, legten das Schicksal des Vereins in seine Hände. Und sehen mit Schrecken und Ratlosigkeit den Ist-Zustand. Meier, seit Dezember 2005 im Amt, muss sich bei seiner Transferpolitik am Erfolg messen – der bisher ausblieb.

Es steht außer Frage, dass der Kader stärker besetzt ist als in der vergangenen Saison“, verteidigt Meier seine Einkaufspolitik und stellt wirre Rechenbeispiele auf, wie der Aufstieg noch zu schaffen ist. Die Verantwortlichen sitzen trotz des Dauer-Misserfolgs fest im Sattel. Im Klub gibt es keine echte, organisierte Opposition von Format. Das Präsidium steht in der Jahreshauptversammlung im November auch nicht zur Wahl. Und Overath stützt Meier.

Express Print 02.10.07


In der Tat wurde in entscheidenden Tagen auch hier im Forum häufig die Frage gestellt, wo ist Overath? - Funkstille!


An den Konflikt mit dem letzten Verwaltungsrat ( „Der Verwaltungsrat überwacht die Geschäftsführung des Vorstands und berät den Vorstand in wichtigen Angelegenheiten.“) kann sich sicherlich noch jeder erinnern.

Hintergrundinformationen:

Haumann weist Meier zurecht

Absurder Vorgang

Großer Druck auf Overath

Der Machtkampf


Seine Lösung, einfach einige Mitglieder auswechseln und den VR vergrößern und schon hat man für die Zukunft definitiv eine klare Overath Mehrheit!


Express hat Folgendes geschrieben:
Overaths Machtpuzzle

In 13 Tagen Wahl des Verwaltungsrates.

Hinter den Kulissen gehts schon rund

Von Lars Werner

Bis gestern hatten die Mitglieder des 1. FC Köln Zeit, wenigstens etwas Einfluss auf die Vereinspolitik zu nehmen.

Bis zum Fristende am Dienstag konnten die Mitglieder dem FC-Vorstand Vorschläge für die Wahl des verwaltungrats am 6. November in der Jahresversammlung unterbreiten. "Neun Mitglieder haben von ihrem Recht gebrach gemacht", sagt Geschäftsführer Cluas horstmann. Nur neun Mitglieder. Dabei geht es um die Weichenstellung für die FC-Zukunft!

Overaths Macht-Puzzle. Der Verwaltungsrat hat zwar nicht die Befugnisse, die sich einige seiner Mitglieder wünschen. Dennoch ist der Rat immerhin noch DAS Kontrollgremium. Und in diesem wird es nach Express-Informationen einige personelle Änderungen geben - die Zündstoff bergen.

So legt der Vorstand dem Verwaltungsrats-Chef und Ex-GEW-Boss Helmut Haumann sowie Groß-Spediteur Fritz Guckuk (höflich) nahe, ihren Platz zu räumen. In der Frage, wer zur Wahl gestellt wird, haben Overath und seine Stellvertreter aber das letzte Wort. Sie entschdien, wer Kandidat im Sinne des FC ist. Ergo: Der Vorstand schlägt die Personen vor, die ihn kontrollieren sollen!

Haumann und Guckuk hielten in den vergangenen Monaten mit ihrer Kritik an Vereinspolitik und Personen nicht hinterm Berg. Klar ist, dass beide nicht freiwillig aus dem Amt scheiden wollen. Haumann steht für eine Wiederwahl ebenso zur Verfügung wie Guckuk, der dies dem Express auch bestätigt: "Ich würde gerne weiter im Verwaltungsrat mitarbeiten und möchte meiner Verpflichtung den Mittgliedern gegenüber nachkommen." Die Unterstützung vieler Mitglieder hat der 49-Jährige, der seit 1999 dem Gremium angehört. Unter den neun Vorschlägen war zum Beispiel fast ausnahmlos der name Guckuk.

Sollte Haumann dem Rat nicht mehr angehören, müsste ein neuer Vorsitzender gefunden werden. Favorit ist ausgerechnet Haumanns Nachfolger als GEW-Chef, Dr. Rolf Martin Schmitz. Der muss aber erst noch gewählt werden.

Gustav-Adolf Schröder, bis Frühjahr diesen Jahres Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Köln-Bonn, tritt nach Express-Informationen zurück. Der eher Vorstands-kritische Schröder habe keine allzu großen Ambitionen mehr auf das Amt, heißt es. Da der Rat weiterhin aus zwölf Mitgliedern bestehen soll, müssen Mitglieder nachrücken. Wer diese sein könnten zeigt Express.

Dr. Rolf Martin Schmitz ist der Nachfolger von Helmut Haumanna als Vorstandsvorsitzender der GEW RheinEnergie. Schmitz ist neben Behrenbeck Favorit auf den Vorsitz im FC-Rat - sollte Haumann außen vor sein.

Dietmar P. Binkowska ist der Nachfolger von Gustav Adolf Schröder als Vorstandschef der Sparkasse Köln-Bonn und wohl bald auch im FC-Gremium. Wolfgang Overath und Co. sähen gerne auch ein Vorstandsmitglied des Hauptsponsors REWE im Verwaltungsrat. REWE-Boss Alain Caparros gehört bereits dem FC-Aufsichtsrat an. Josef Sanktjohanser könnte bald dem FC-Rat angehören. Express Printausgabe v. 24.10.07



...sein Demokratieverständnis



Overath ist der erste Präsident, gegen den eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen werden sollte.


Express hat Folgendes geschrieben:
Mitglieder drängen auf Abwahl Overaths

Von Arno Schmitz

Wird´s jetzt ernst für FC-Präsident Wolfgang Overath und seine Vorstandskollegen? Die Mitglieder-Initiative "FC-Zukunft - Wenn nicht jetzt, wann dann?" schaltete gestern eine Homepage frei mit dem Ziel, eine außerordentliche Mitgliederversammlung zu erwirken. Per Download-Formular versucen die Initiatoren, die rund 4500 (20 Prozent der stimmberechtigten Mitglieder) benötigten Unterschrifen zu sammeln. Neben dem Antrag auf die Versammlung kann auch ein Antrag auf Abwahl des Präsidenten sowie der Vizepräsidenten als Tagesordnungspunkt gefordert werden.

"Wir sind keine Krawallmacher", betont Rolf Bauer, der Sprecher der Initiative. "Aber wir sind der Auffassung, jetzt mal unsere Rechte in die Hand zu nehmen und zu schauen, wie der Klub reagiert." Der 49-jährige Banker aus Hürth sagt weiter: "Ich habe Overath selbst gewählt - im Moment würde es mir schwerfallen, das nochmal zu tun."

FC-Manager Michael Meier sieht den Vorgang gelassen: "Das in der Satzung verankerte Recht sollte man den Mitgliedern nicht nehmen. Aber ich denke nicht, dass die Maßnahme Erfolg haben wird."

Express Priantausgabe v. 05.03.07


Fan-Initiative erzürnt Overath

Über 300 Mitglieder verewigten sich bis gestern Abend mit ihrer Unterschrift auf der Internet-Seite. Wie Express berichtete, verfolgt die FC-Miglieder-Initiative "FC-Zukunft - Wenn nicht jetzt, wann dann?" mit ihrer Aktion das Ziel. eine außerordentliche Mitgliederversammlung zu erwirken. 4500 Unterschriften (20 Prozent der stimmberechtigten Mitglieder) benötigen die Organisatoren.

FC-Präsident Wolfgang Overath, der unter Druck geraten ist und nach dem Willen der enttäuschten Migleider zurücktreten soll, war intern erbost über die Aktion. FC-Geschäftsführer Claus Horstmann räumt den "Rebellen" um den Hürther Rolf Bauer aber keine großen Chancen ein. "Ich halte es auch für fragwürdig, dass eine außerordentliche Mitgliederversammlung die sportliche Situation des Klubs lösen kann."

Express Printausgabe v. 06.03.07



Lösung des "Dilemma" - einfach keine Mitgliederlisten an die Initiative herausgeben! (Rechtswidrig , doch wen interessiert das schon im Klüngelstaat Sad ).


Stellungnahme der Intitiative "FC - Zukunft":

Beendigung der Kampagne für eine aoMV


...und sein Freund Glowacz



Es wurde immer noch nicht der Beleg erbracht, trotz massiver Anschulidgungen der persönlichen Vorteilsnahme, daß keine Gelder vom FC zur Taxofit Schule von Glowacz geflossen sind.

Das er nicht in der finanziellen Lage eines W.O. ist, kann man sich denken Arrow

Koeln.de hat Folgendes geschrieben:
Ermittlungen wegen angeblicher "Insolvenzverschleppung"

Köln: Finanzamt will 4 Millionen von FC-Vize Glowacz

Gegen Jürgen Glowacz, den Vizepräsidenten des 1. FC Köln, wird wegen Insolvenzverschleppung ermittelt. Das berichtet der „Kölner Stadt-Anzeiger“.

Der Vorwurf gegen den früheren FC-Star fuße auf einer Anzeige des Hauptzollamtes Aachen vom August 2006. In der komplizierten Geschichte gehe es um CD-Player, eine Steuerforderung von rund vier Millionen Euro, eine nach Ansicht der Zollbehörden rechtswidrige Firmenbestattung und die ehemalige Firma „Wedo Warenhandel GmbH & Co. KG“, die Glowacz und dem derzeitigen FC-Präsidenten Wolfgang Overath gehörte. Glowacz war alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer der Wedo.

Anstatt Insolvenz anzumelden, sei die Wedo rechtswidrig abgewickelt worden. Um Gläubiger zu benachteiligen, hätten Glowacz und Overath ihre Firmenanteile verkauft, woraufhin der neue Geschäftsführer den Sitz des Unternehmens nach Berlin verlegte und die GmbH im Dezember 2005 in „HHM Warenhandel und Verwaltung GmbH“ umbenannte.

Nach Ansicht des Hauptzollamtes Aachen wurde die Wedo GmbH stillschweigend liquidiert, um sich der millionenschweren Steuernachforderungen zu entledigen. Die Tat sei als vorsätzlich anzusehen, da den Beteiligten klar gewesen sei, dass die Firma HHM die Steuerschulden in Millionenhöhe niemals hätte begleichen können.

Der Anwalt von Glowacz, Strafverteidiger Norbert Gatzweiler, weist den Vorwurf der Insolvenzverschleppung zurück. Die Strafanzeige des Hauptzollamtes Aachen sei „in wesentlichen Teilen unzutreffend“. Es sei weder zu Falschmeldungen bei der Einfuhr von Waren gekommen, noch bestehe eine berechtigte Zollforderung von rund vier Millionen Euro, sagte er dem Stadt-Anzeiger.

Ohnehin sei die Firmenpleite „ausschließlich aufgrund dieser streitigen Zollforderung“ entstanden. Die Forderungen der Finanzbehörde würden sich gegen die ehemalige Glowacz-Firma Wedo richten, nicht aber gegen den ehemaligen FC-Profi persönlich, betonte Gatzweiler. Er erwarte, dass das Ermittlungsverfahren „in den nächsten Wochen“ eingestellt wird.

http://www.koeln.de/artikel/Koeln/K........cz-40538-1.html



...und der Stillstand




Hier einige Artikel ca. 12- 15 Monate alt, sie lesen sich, als ob sie aus den letzte Tagen wären, die meisten könnten tatsächlich vom heutigen Tage sein, unglaublich.

Sackgasse mit Ausweg ins Glück

Daums vorläufiges Treue-Bekenntnis

Daum stellt knallharte Bedingungen

Der Übersteher

Der FC in der Dauerkrise?

Sportlich und wirtschaftlich, strat.....b Anregung und Erneuerung

"Hinterher ist man immer schlauer"


Sogar 10 Jahre alt, doch immer noch teilweise sehr aktuell - eine Bestandsaufnahme von Ex - Präsi. K.H. Thielen

Der „FC" am Ziel


Da Overath Kritik hier gerne als Minderheitenmeinung abgetan wird und häufig auch viele user unter plötzlichen Gedächtnisverlust leiden, verweise ich auf den Overath raus! Thread http://www.fc-brett.de/viewtopic.ph.....overath&&start=0. Er hatte 32 Seiten - weshalb er geschlossen wurde wissen wohl nur die Mods!

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RE: Was gerettet werden muss. Die Schatzkiste!

#2 von Fosco , 29.01.2010 19:07

Ich push das nochmal, ich würde mich freuen wenn einige Highlights hier rübergerettet werden können. Neben viel Blödsinn war ja auch der ein oder andere sehr gute beitrag auf dem brett.

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RE: Was gerettet werden muss. Die Schatzkiste!

#3 von Hüüb Holland Hü&u , 29.01.2010 19:10

hmm, da hab ich wohl schon wieder was doppelt gemacht. Ich glaube, ich eröffne jetzt hier einfach keine Trööts mehr, nachdem ich gerade die Glanzlichter ausm alsten Brett kopiert hab...
Pushen war vielleciht ne gute idee, Fosco, hab Dein Ding nicht mehr gesehen hier...


Das FC-Brett ist tot. Es lebe das FC-Forum.

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RE: Was gerettet werden muss. Die Schatzkiste!

#4 von Fosco , 29.01.2010 19:15

von mir aus kann es auch in deinem thread weitergehen, es muss nur einigkeit herrschen.

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